Auf der Fachmesse LogiMAT 2026 in Stuttgart stellt Cartken zwei neue AMR-Modelle vor, die Materialflüsse im Innen- und Außenbereich ohne vorgegebene Fahrspuren automatisieren. Der Cartken Hauler transportiert bis zu 300 Kilogramm, verfügt über autonomes Laden und konfigurierbare Ladefächer von -80 bis +100 °C. Der Cartken Mover übernimmt Palettenlasten bis 1500 Kilogramm und integriert sich per API in IT-Systeme. Die GPS-unabhängige Navigation nutzt 3D-Sensorik und KI-Algorithmen. Betriebskosten sinken durch effiziente Routenplanung.
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Cartken erweitert AMR-Plattform auf LogiMAT 2026 ohne externe Reflektoren

Cartken Hauler-Roboter fährt durch ein Rolltor in ein (Foto: Cartken GmbH)
Cartken demonstriert auf der LogiMAT 2026 in Stuttgart den Ausbau seiner autonomen Robotikplattform mit zwei Neuzugängen: dem Cartken Mover als Palettenhubwagen für 1 500 Kilogramm Nutzlast und dem Cartken Hauler für 300 Kilogramm. Beide Roboter basieren auf vordefinierten digitalen Karten und navigieren GPS-unabhängig ohne Bodenmarkierungen, Leitdrähte oder Reflektoren. Dank schneller Kalibrierung und Softwareanbindung sind sie innerhalb weniger Tage einsatzfähig und fügen sich reibungslos in komplexe Industrieumgebungen ein, flexibel, skalierbar, sicherheitsoptimiert, kosteneffizient, wartungsarm, ressourcenschonend.
3D-Kartierung und Echtzeit-Hinderniserkennung optimieren autonome Wegeführung über wechselndes Gelände
Cartkens autonome Indoor-Outdoor-Roboter vernetzen Lager, Produktion, Labore und Versand über firmeneigene Areale hinweg und ermöglichen kontinuierlichen internen Transport. Ausgestattet mit 3D-Kameras und KI-basierter Hinderniserkennung bewältigen sie Unebenheiten, Rampen und Türschwellen eigenständig. Witterungssicher tolerieren sie Regen, Sonneneinstrahlung sowie leichten Schneefall. Die GPS-unabhängige Steuerung auf digitalen Karten macht Bodenmarkierungen und Leitdrähte überflüssig. Dadurch reduzieren Unternehmen manuelle Gabelstaplerfahrten und steigern Effizienz, Sicherheit und Kostenersparnis spürbar. Implementierung gelingt rasch dank API-Schnittstellen und modularer Softwarearchitektur.
Schrittweise Automatisierung dank skalierbarer, GPS-unabhängiger, intelligenter und flexibler Indoor-Outdoor-Roboterplattform

Autonomer Cartken Mover-Palettenhubwagen navigiert bei trübem Wetter. (Foto: Cartken GmbH)
Die entwickelte Software aus München nutzt KI, um mit mehreren Kameras und Lasersensoren ein 3D-Modell der Umgebung zu erzeugen. Hindernisse werden automatisch erkannt, die digitale Karte fortlaufend an aktuelle Bedingungen angepasst, und das System steuert die Fahrzeuge selbstständig ohne GPS, Bodenmarkierungen oder zusätzliche Leitungen. Dank hardware-unabhängiger Architektur ist eine Skalierung von kleinen Zustellrobotern bis hin zu schweren AMRs möglich und unterstützt flexible Automatisierungsschritte. Es ermöglicht schlanke Integration und abgestimmte Prozessoptimierung.
Hauler verbessert Logistikeffizienz bei Routineaufgaben durch autonome GPS-freie Navigation
Der Cartken Hauler meistert wiederkehrende Materialflüsse in Lager- und Produktionsbereichen mit bis zu 300 kg Nutzlast auf ebenem Gelände und bis zu 250 kg auf Rampen bis 10° Steigung. Sein autonomes Ladesystem sichert eine Betriebszeit von über 16 Stunden ohne manuellen Eingriff. Konfigurierbare Ladefächer mit Temperaturspannen von -80 °C bis +100 °C erlauben vielfältige Anwendungen. GPS-freie 3D-Navigation und eine Maximalgeschwindigkeit von 6 km/h garantieren eine zuverlässige und effiziente Transportautomatisierung skalierbar kosteneffizient umweltschonend integrationsoffen wartungsfreundlich robust sicher.
Indoor-Outdoor-Automation: Cartken Mover meistert raues Gelände und wechselnde Wetterbedingungen
Der Cartken Mover definiert als erster autonomer Palettenhubwagen für Innen- und Außeneinsätze den Schwerlasttransport neu. Er befördert bis zu 1.500 Kilogramm, hebt Palettenaufbauten bis 150 Zentimeter und passt dank verstellbarer Gabeln an jede Palette. Eine Akkulaufzeit von mehr als zehn Stunden mit automatischer Wiederaufladung ermöglicht Mehrschichtbetrieb. Über eine modulare API lässt sich der Mover nahtlos in Aufzüge, Türen sowie bestehende WMS-, ERP- und Steuerungssysteme einspeisen und skaliert dabei hochgradig flexibel.
Cartken Hauler und Mover überzeugen unter den realen Messebedingungen

Cartken Hauler AMR navigiert nachts im Außenbereich. (Foto: Cartken GmbH)
Am Osteingang der LogiMAT 2026 präsentiert Cartken am Stand EO61C praxisorientierte Vorführungen seiner Hauler- und Mover-AMRs in einer simulierten Industrieumgebung. Die Besucher erhalten anhand bewährter Beispiele von ZF Lifetech, Novo Nordisk und Mitsubishi Electric detaillierte Einblicke in Automationsprozesse. Per Link lassen sich zeitnah Termine für technische Gespräche mit den Ingenieurteams vereinbaren. CTO Jonas Witt erläutert darüber hinaus die nächsten Schritte der Markteinführung und die sofortige Verfügbarkeit für Pilotkunden weltweit exklusiv.
Cartken Hauler erledigt Routineaufgaben effizient und bietet lange Batterielaufzeiten
Durch vollautomatisierten Interbuilding-Transport reduzieren Cartkens AMRs wiederkehrende manuelle Hubvorgänge und minimieren ergonomische Belastungen für Mitarbeitende. Erfasste Umgebungsscanner und KI-Algorithmen reagieren in Millisekunden auf sich bewegende Hindernisse, um Zusammenstöße zu vermeiden. Die Fahrzeuggeschwindigkeit passt sich dynamisch der Umgebung an, wodurch die Sicherheit in beengten Verkehrsbereichen erhöht wird. Gleichzeitig sinken Personalkosten für Routinetransporte, während das Personal für wertschöpfende Tätigkeiten frei wird und Prozesse beschleunigt bleiben. Effizienzgewinne lassen sich sofort messbar nachweisen, konkret.

