Schutzschirmverfahren verschafft EFS Schutz und Zeit für neue Marktsegmente

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Das Nordheimer Amtsgericht hat dem Antrag der EFS Gesellschaft für Hebe- und Handhabungstechnik auf ein Schutzschirmverfahren entsprochen. Während der juristischen Schutzphase führt der Spezialist für Automatisierung und Ergonomie seinen Geschäftsbetrieb ungehindert fort. Generalbevollmächtigter Dirk Eichelbaum von dhmp Restrukturierung koordiniert finanzielle und operative Maßnahmen. Gleichzeitig nutzt das Unternehmen den Schutz, um Technologielösungen für diverse Industriebereiche zu entwickeln. Rechtsanwalt Dr. Dietmar Haffa überwacht als Sachwalter die gläubigerseitigen Belange und stärkt das Partnernetz.

Kontinuierliche Projektabwicklung und Bestandskundenbetreuung trotz Schutzschirmverfahren weiterhin vollumfänglich gesichert

Portraitbild von Dirk Eichelbaum (Foto: Bild von dhmp Restrukturierung)

Portraitbild von Dirk Eichelbaum (Foto: Bild von dhmp Restrukturierung)

Im Schutzschirmverfahren garantiert EFS die unveränderte Abwicklung aller Aufträge in den kommenden Wochen. Geschäftsführer Albert Ebert verspricht der Belegschaft und den Kunden, dass Serviceleistungen und Qualitätsstandards ohne Einschränkungen beibehalten werden. Gesellschafterbeteiligte stellen finanzielle und organisatorische Ressourcen bereit, damit bestehende Projekte planmäßig abgeschlossen und zukünftige Investitionen abgesichert sind. Dieses Vorgehen minimiert Risiken, sichert operative Stabilität und schafft einen soliden Rahmen für weitere strategische Entwicklungen. Es fördert Vertrauen bei allen Stakeholdern und unterstützt langfristige Standortsicherung.

Schutzschirm schafft EFS rechtliche Freiräume für Neuausrichtung und Innovation

Das Schutzschirmverfahren gewährt EFS einen zeitlich begrenzten und rechtlich geschützten Rahmen, um Geschäftsprozesse neu auszurichten und operative Abläufe effizienter zu gestalten. Die Geschäftsführung bleibt uneingeschränkt handlungsfähig und trifft alle wichtigen Entscheidungen selbstständig. Unter der Begleitung von Dirk Eichelbaum werden neue Automatisierungstechnologien für Handhabungslösungen konzipiert, die über das klassische Automobilsegment hinaus Anwendung finden. Ziel ist es, das Leistungsspektrum zu erweitern und zusätzliche Kunden aus verschiedenen Industriezweigen zu gewinnen. Ressourcen werden ausgerichtet.

Vor Verfahren analysierte Geschäftsführung verschiedene Szenarien für nachhaltige Neuausrichtung

Vor der Einleitung des Schutzschirmverfahrens hatte das Management rückläufige Auftragseingänge durch eine präzise Kostenstrukturprüfung ausgeglichen. Gemeinsam mit externen Beratern wurden sämtliche Fix- und Variablekosten transparent dargestellt und nach Einsparpotenzialen sortiert. Parallel dazu erarbeitete das Führungsteam mehrere Transformationsszenarien, die auf neue Produktlinien und Märkte ausgerichtet waren. Anschließend erfolgte die strategische Verteilung der Ressourcen in ausgewählte Wachstumsbereiche, um die Marktposition nachhaltig zu festigen. Dabei wurden konkrete Kennzahlen definiert und Verantwortlichkeiten eindeutig zugewiesen.

Vorläufiger Sachwalter Dr. Haffa sichert Interessen der Gläubiger nachhaltig

Im Schutzschirmverfahren übernimmt Dr. Dietmar Haffa von Schultze & Braun die Funktion des vorläufigen Sachwalters und gewährleistet die Unabhängigkeit des Verfahrens. Er überprüft Forderungsanmeldungen, dokumentiert Verfügungsanträge und koordiniert Abstimmungsgespräche zwischen den betroffenen Parteien. Basierend auf seiner langjährigen Tätigkeit in Eigenverwaltungsverfahren identifiziert er früh potenzielle Risiken und leitet Gegenmaßnahmen ein. So stellt er sicher, dass das Verfahren neutral und zielgerichtet abläuft und die Gläubigerinteressen umfassend, transparent, effizient und gerecht berücksichtigt werden.

EFS Handhabungstechnik sichert präzise Automatisierung anspruchsvoller Industrieapplikationen seit Gründung

Mit Sitz seit 1996 an einem innovativen Standort entwickelt EFS tiefgreifende Lösungen in Handhabungstechnik, Automatisierung und ergonomischer Prozessoptimierung. Die spezialisierten Maschinen zeichnen sich durch robuste Konstruktion und präzise Steuerung aus. Ihre Hauptanwendungsbereiche liegen in der sicheren Handhabung schwerer Komponenten bei Türen- und Karosseriemontage ebenso wie in anspruchsvollen industriellen Applikationen. Dank modularer Bauweise, flexibler Automationsmodule und ergonomischer Gestaltung unterstützt EFS Kunden in unterschiedlichsten Produktionsumgebungen effektiv mit geringen Wartungsaufwänden und hoher Betriebssicherheit.

Präzise flexible EFS-Module entlasten Mitarbeitende und verbessern deutlich Prozesssicherheit

Durch den Einsatz ergonomischer Handlingsgeräte in Kombination mit kollaborativen Steuerungseinheiten profitieren Betriebe von einer messbaren Reduktion physischer Belastung ihrer Mitarbeiter. Die Systeme bieten eine intuitive Nutzerführung, wodurch Schulungsaufwand minimiert wird. Präzise Sensorik und Echtzeitüberwachung sichern konstante Qualitätsstandards und reduzieren Ausschussraten. Dank der flexiblen Anbindung an verschiedene Produktionslinien lässt sich das Equipment schnell umrüsten. Dies führt zu einem raschen Return on Investment und nachhaltiger Produktivitätssteigerung. Ebenso werden Arbeitsunfälle dadurch signifikant vermindert.

Breites Spektrum namhafter OEMs, Zulieferer, E-Mobilität, Raumfahrt und Medizinproduktehersteller

Das Unternehmen bedient in erster Linie Erstausrüster (OEMs) sowie Zulieferer in der Automobilbranche, die auf präzise Automatisierungs- und Handlinggeräte angewiesen sind. Ein wesentlicher Fokus liegt auf Anbieterfirmen der E-Mobilität, insbesondere in der Batterieproduktion und bei elektrischen Antriebskomponenten. Darüber hinaus liefert das Unternehmen spezialisierte Lösungen an Hightech-Segmente wie Luft- und Raumfahrt sowie den Gesundheitssektor, um dort komplexe Fertigungsprozesse ergonomisch zu unterstützen und Sicherheitsstandards zu verbessern. Schulungs- und Wartungsangebot ergänzt das Portfolio.

Generalbevollmächtigter und Sachwalter gewährleisten Stabilität in Insolvenz- und Sanierungsverfahren

Im Rahmen des Schutzschirmverfahrens verantwortet Dirk Eichelbaum als Generalbevollmächtigter die lückenlose Fortführung aller Geschäftsprozesse und sichert durch seine Erfahrung in Insolvenz- und Restrukturierungsverfahren die operative Leistungsfähigkeit. Gleichzeitig agiert Dr. Dietmar Haffa als Insolvenzrechtsexperte und Sachwalter, um die Gläubigerrechte wirksam zu vertreten und deren Forderungen transparent zu prüfen. Durch ihre enge und dauerhafte Abstimmung schaffen beide qualifizierte, zielgerichtete Entscheidungsgrundlagen, etablieren rechtlich nachhaltige belastbare Strukturen und gewährleisten effiziente Kommunikation zwischen Unternehmensleitung, Gericht und Finanzinstitutionen.

Kompetente Restrukturierungsberatung garantiert EFS Innovationskraft und stabile langfristige Zukunftsperspektiven

Indem EFS das Schutzschirmverfahren in Anspruch nimmt, erhält das Unternehmen zusätzliche Flexibilität und einen abgesicherten rechtlichen Rahmen für seine Geschäfte. Dies sichert die lückenlose Weiterführung bestehender Kooperationen und die Eröffnung neuer Märkte jenseits des Automobilsektors. Die operative Autonomie bleibt erhalten, während dhmp Restrukturierung und Schultze & Braun zur Seite stehen. Ein engagiertes Team fokussiert sich auf Prozessoptimierung und Produktinnovation, um robustes, langfristiges Wachstum zu realisieren sowie dauerhafte Stabilität zu gewährleisten.

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